Montag, 2. Juli 2012

Manchmal wünsch ich mir das es still ist, einfach Stille in meinem Kopf, niemand redet, niemand ist da, alle sind verschwunden und ich habe Ruhe. So richtig Ruhe.
Reden ist Silber und Schweigen ist Gold und ihr denkt das ich das mache, was ihr wollt. Ihr denkt alle von mir, irgendwas denkt ihr doch, aber zum Glück weiß ich dadurch ihr lebt noch. Und nur weil ich nichts sage steht Stille im raum, die so weich ist wie ein Fall auf Federn im Traum. Ich hör Stimmen und Schreie, die Tonleiter fällt zu Boden, ich versink im Lärm dieser Welt. Und Geld ist so laut, es tut weh, dieser Schmerz, der das Herz schlagen lässt weil es durch Fehler lernt. Doch solange es noch schlägt ist es nicht Still, das klopfen, der Takt, der Ton den ich will. Wenn ich gar nichts mehr hör' merk ich es nicht, bis dahin hör ich zu egal wie laut es ist.
Schließe die Augen, lass es passieren, so wie es kommt muss es geschehen. Stille ist hier, Stille, Ruhe, wir haben solange gesucht doch dann haben wir nicht geahnt das sie viel mehr ist als Utopie, viel mehr ist als Fantasie, schweigen ist für uns das Exil.
Es ist Stille im Raum, keiner redet und doch hab ich noch diese tosende Gespräche im Kopf, die mir ewig und doch nur mal eben am Rand den Verstand rauben, und jede Bewegung erstarrt. Will mir selbst und nur mir ein paar stille Tage schenken, um auf mein Herz zuhören und einen Moment mal nicht nachzudenken, an all den Ärger, dem Starren an die Wände mit so viel Ehrgeiz doch die Zeit rinnt mir wie Sand durch die Hände. Ich setze mich hin und schließe die Augen um auf die Stimmen in meinem Kopf zu hören und ihnen zu glauben, wenn sie mir sagen es ist noch so spät, die Träne noch so alt, die Tage noch so hell und die Nächte noch so kalt sein können, weil die Sonne immer Sonne bleibt und ein Tag nur ein Tag ist wenn die Sonne scheint. Jetzt rede ich, dabei wäre Schweigen viel mehr wert, doch ich komm nicht mehr zur Ruhe bis in meinem Kopf Stille herrscht.
Und die Luft, sie wird knapp, denn der Strick drückt sie ab doch ich liebe den Duft und den süßen Geschmack. Und ich liebe mein Leben 12 Stunden am Tag, immer dann wenn es Still ist, dann wenn ich schlafe.
Genieße die Zeit, die gerade noch bleibt, denn die Worte verklingen auch wenn man sie schreit.


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